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Konzert
Mozartwoche 2018
Konzert mit dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum
31.01.2018|15:00
Großer Saal | Stiftung Mozarteum | Schwarzstraße 28 | 5020 Salzburg
Veranstalter: Stiftung Mozarteum Salzburg
Benjamin Schmid, Leitung und Violine
Lorenz Karls, Violine
Benjamin Marquise Gilmore, Violine

J. S. Bach: Konzert d-Moll für zwei Violinen und Streichorchester
W. A. Mozart: Sinfonie A-Dur
W. A. Mozart: Concertone C-Dur für zwei Violinen und Orchester
MOZARTS GEIST ist an keinem Ort so lebendig wie in seiner Geburtsstadt Salzburg. Davon zeugt auch die Mozartwoche der Stiftung Mozarteum, die seit 1956 jährlich rund um Mozarts Geburtstag stattfindet. Die besten Orchester, Ensembles und Interpreten begründen den Ruf dieses einzigartigen Festivals, darunter traditionell das Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg, das diesmal Werke von Mozart und Bach interpretiert.

EINGELEITET wird der Konzertnachmittag mit Johann Sebastian Bachs Doppelviolinkonzert in d-Moll, welches 1730 in Leipzig entstand. Die Themen und die formale Anlage des Stücks haben es in sich. Im ersten Satz initialisiert Bach eine breite Fugenexposition, der Finalsatz beginnt mit einem Kanon. Beide Soloviolinen konzertieren miteinander, imitieren sich gegenseitig, verschmelzen teils ineinander. Doch ein intensiver Dialog findet auch zwischen den Soloinstrumenten und dem Orchester statt – gleich einem Concerto grosso im Stile Vivaldis. Barocke Sinnesfreude pur...

ES FOLGEN zwei Mozart-Kompositionen, die das Salzburger "Wunderkind" als 18-Jähriger fertigstellte. Zunächst erklingt die A-Dur-Sinfonie, die zu den bekanntesten Jugendwerken Mozarts zählt. Dem Kompositionsjahr 1774 voraus ging ein Aufenthalt in Wien, wo er das sinfonische OEuvre Haydns kennen- und schätzen lernte. Trotz allen Frohsinns und großer Natürlichkeit zeigt dieses Frühwerk die große Meisterschaft und Tiefe Mozart‘scher Kompositionen. Kammermusikalische Finesse trifft auf sinfonische Kraft, subtil sind die Sätze thematisch verwoben und trotz schlichter Orchesterbesetzung werden überraschende klangliche Wirkungen entfaltet.

ALS ORIGINELLER BEITRAG zur Gattung Sinfonia Concertante gilt die Concertone C-Dur (KV 190). Das Solokonzert verschmilzt hier mit den Formen des Divertimentos und der Serenade. So wird ein verspielt-unterhaltsamer Charakter betont. Das barocke Concerto grosso dient spürbar als Vorbild: gemeinsam mit einer Solo-Oboe und einem Solo-Violoncello konzertieren die beiden Solo-Violinen in einem mannigfaltig ausgestalteten Dialog mit dem Orchester.

DIE MUSIKALISCHE LEITUNG dieses Orchesterkonzertes wurde dem „ewig jungen“ Violinvirtuosen Benjamin Schmid übertragen. Der Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz gilt als einer der vielfältigsten Geiger seiner Generation. Sein umfangreiches Wissen gibt er als Mozarteum-Professor mit viel Leidenschaft an die jüngere Generation weiter. So tritt Benjamin Schmid in diesem Konzert nicht nur selbst als Solist auf, sondern stellt auch zwei vielversprechende junge Talente in den Doppelkonzerten an seine Seite: Lorenz Karls und Benjamin Marquise Gilmore.
Karten:
Euro 10,- bis Euro 60,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tageskasse
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